Z A N K L B R U C H neben Kronreuth

siehe Skizze von Josef Öller

Besitzer:
Betreiber: Georg Zankl, vor 1900
Franz Stockbauer nach 1900
Fa. Kusser vor dem zweiten Weltkrieg
Lage des Bruchs: zwischen "Kronreuth-" und "Hofackerbruch"
Flurnummer:
Technische Ausstattung: Bremsberg zur Drahtseilbahn im Stockbauerbruch
Schwebebahn zum Ausräumen etwa 1952
Anzahl der Beschäftigten: 40 bis 50
Produktion von: Groß- und Kleinpflaster
Beschaffenheit des Granits: blaugrau, mittelfein, hart, nur für Pflaster geeignet


Der Zanklbruch wurde vor der Jahrhundertwende von Georg Zankl, dem Großvater des heutigem Trägers des Ehrenbriefes der Stadt Hauzenberg, eingerichtet. Zuvor war er mit seiner fünfundzwanzigköpfigen Familie aus einem kleinen Haus gegenüber der Gaststätte "Bachhäusl" am Staffelbach nach Wotzdorf gezogen. Bei anfänglicher Findlingsarbeit stieß er nahe seiner neuen Bleibe auf abbauwürdiges Granitvorkommen. Rohmaterial aber auch Reinarbeiten lieferte er damals an die Fa. Schuler in der Passauer Innstadt.
Nach 1900 übernahm der Kommerzienrat Franz Stockbauer den Zanklbruch und erweiterte seinen Betrieb um diese Abbaufläche. Eine Bremsberganlage verband beide Bereiche.
Das "Zanklhaus" kam später in den Besitz der Familie Fisch, die es bald darauf wegen des sich ausweitenden Sprengbereichs verlassen mussten.
Die Fa. Kusser erwarb das Bruchgelände samt Haus, das später Arbeiter bewohnen.