SIMMELBRUCH

Besitzer: Johann Simml aus Renfting
Betreiber: u. a. Karl Grünberger (Aukarl) aus Aufeld nach dem ersten Weltkrieg bis 1927/28
Lage des Bruchs: hinter Erlet im Wald, neben dem "Öllertbruch"
Flurnummer:
Technische Ausstattung: nur Handarbeit
Anzahl der Beschäftigten:
Produktion von: Großpflaster, Mauersteine
Beschaffenheit des Granits: rötlich, bricht in Platten

Gerade zur Zeit der Aussperrung um 1921 stellten arbeitslose Steinhauer, wie überall, aus Findlingen vorwiegend Pflastersteine her, die sie nach Aufnahme der betrieblichen Arbeit an ihren Arbeitgeber verkauften. Im Simmlbruch wechselten häufig die Betreiber, zwischendurch ruhte immer wieder die Arbeit.
Als Karl Grünberger (Aukarl) sein Anwesen in Aufeld baute, fertigte er in diesem Bruch die Mauersteine. Mit dem eigenen Kuhgespann transportierte er sie zur Baustelle. Für die Fuhre zahlte er eine Reichsmark.
Der Kessel diente später als Müllkippe, die Flurbereinigung ebnete das Gelände ein. Heute steht an dieser Stelle ein Wald.