H A N G R E U T E N


Besitzer und Betreiber: Granitwerke Josef Kinadeter / Gustav Körblein von 1964 bis 1967
Lage des Bruchs: zwischen Lindbüchl und Neuhäusl, links nach Pufferholz am Hang

Flurnummer: 759; 760; 761
Technische Ausstattung: Derrickkran aus Holz mit Handantrieb, Dieselkompressor
Anzahl der Beschäftigten: etwa 3

Produktion von: Rand- und Leistenstein, Großpflaster

Beschaffenheit des Granits: weiß, feinkörnig, kleinschichtig

Auf diesem Gelände wurde vor 1964 bereits gearbeitet, die Hänge waren übersät mit Härtlingen.
Gustav Körblein begann hier 1964 einen Bruch zu eröffnen, als Ausweichmöglichkeit zu dem Betrieb Schachet geplant. Vor die Entscheidung gestellt, einen Bruch zu schließen, entschied sich der Betreiber nach drei Jahren Hangreuthen aufzugeben. Durch weiteren Betrieb wäre hier auch ein Teil der Hauzenberger Wasserversorgung gefährdet gewesen, da Wasserführende Gäge gerade unter diesem Gelände verliefen.
In Hangreuthen arbeitete die Wotzdorfer Kompanie Alois Fisch, Erich Gottinger und Alois Krinninger im Unterakkord der Fa. Körblein. Wastlmüllner beförderte die fertigen Produkte mit seinem Unimog den steilen Hang hinab zur Straße, wo sie umgeladen wurden.