E R L M E I E R B R U C H
ein Ausflug kurz über die Landkreisgrenze

Besitzer: Josef Brem aus Holzfreyung
Betreiber: Fa. Böckl aus Nürnberg nach 1948 bis 1953
Fa. Huber ab 1953 bis 1958
Fa. Sitzmann von 1958 bis 1960
Josef Erlmeier aus Waldkirchen ab 1960 bis etwa 1975
Arbeitsgemeinschaft der Firmen: Kandlbinder aus Sonnen, Wachtfeitl aus Waldkirchen, Götzer aus Hauzenberg
Kubitcek aus Nammering, Josef Wachtfeitl ab 1989

Lage des Bruchs: zwischen Bauzing und Holzfreyung an der Abzweigung nach Lichtenau, befindet sich nicht mehr in der Gemarkung Wotzdorf - rechts der Bruch, links Haubetrieb und Lager
Flurnummer:
Technische Ausstattung: Gleisanlage, Eisenkran, gemauerte Schmiede, Kompressor, Hammerwerk
Bagger, LKW
Anzahl der Beschäftigten: bis zur Fa Erlmeier etwa 20 ab der Arge 10 bis 12
Polier: Josef Bichlmeier später Alois Nebauer und sein Sohn Franz
Produktion von: Groß- und Kleinpflaster
Beschaffenheit des Granits: übereinanderliegende, in der Tiefe zwei bis drei Meter dicke Platten
Als Steinhauer nach dem zweiten Weltkrieg heimkehrten und keine Arbeit fanden, fertigten manche vor der Währungsreform Mauer- und Pflastersteine, die sie gegen Naturalien an Landwirte in der Rottaler Gegend lieferten.
Der Betrieb wechselte in den letzten 40 Jahren fünfmal den Betreiber wobei die Belegschaft jeweils übernommen wurde. Nach der Fa. Sitzmann ruhte der Betrieb etwa 15 Jahre, bis er von einer Arbeitsgemeinschaft mehrerer Granitfirmen wieder eröffnet wurde.

 

Wirtbruch um 1963